Unter Issues verstehen wir Themen, Ereignisse, Prozesse und Entwicklungen, die sichtbare und nachhaltige Wirkung auf ein Unternehmen entfalten – seien es drohende Krisenthemen oder chancenreiche Profilierungsfelder. Der Begriff Issues Management steht für die Erkenntnis, dass Risiken und Chancen, die für ein Unternehmen relevant sind, erkannt, evaluiert sowie professionell gemanagt werden müssen.

Indem die Themen und Ansprüche der Stakeholder sichtbar gemacht und respektiert werden, nimmt Issues Management Einfluss auf die Entwicklung des Unternehmenswertes und seine wirtschaftlichen Spielräume. Ziel ist es, Handlungsfähigkeit, Reputation und wirtschaftlichen Erfolg langfristig zu stärken. Folgerichtig verstehen wir Issues Management als eine Form der strategischen Unternehmensführung und -kommunikation.

Zitiert…

Robert L. Heath, einer der Stammväter des Issues Managements
auf der 1. IMAGE-Konferenz 2002 in Berlin)
“If you don’t manage issues, issues will manage you.“
Hans Wilhelm Gäb
"In der modernen Mediengesellschaft können Manager und Unternehmen
nicht erfolgreich sein ohne öffentliche Akzeptanz." 
Achim Kinter
"Eine Krise ist nichts anderes als der Augenblick innerhalb einer Veränderung, in dem wir erkennen, dass sich etwas ändert." 
 
Jan D. Müller
"Sich Debatten zu stellen, sie intelligent und überzeugend zu bestreiten, das ist die eigentliche Aufgabe von Issues Management."
Klaus Ries / Peter M. Wiedemann
„Es gelingt immer mehr Anspruchsgruppen, die Medien zu mobilisieren. Wird das unterschätzt, drohen ökonomische Konsequenzen. Im schlimmsten Fall der Verlust ganzer Märkte.“ 
David Nicoli
„Issues Management fand bei uns früher im Gerichtssaal statt.“ 
Gero Kalt
„Professionelles Issues Management fördert eine klare Positionierung, erhöht die Reputation und steigert den Unternehmenserfolg.“
 
Siegfried Guterman
„Jedes Unternehmen sollte sich kritische Szenarien ausdenken, sie mit Eintrittswahrscheinlichkeiten versehen und eine Bewertung der zusätzlichen Kosten und entgehenden Erlöse vornehmen.“ 

Aktuelles Projekt

 

Vertrauen ist ein Grundstein für sinnvolles und erfolgreiches Wirtschaften. Die Initiative „Startup-Trust“ hat es sich zum Ziel gesetzt, dem massiven Vertrauensverlust der letzten Jahre in den Beziehungen zwischen Bürgern und Wirtschaft etwas entgegen zu setzen. Ein erster Schritt ist die Entwicklung einer „Charta des Vertrauens“ in die Finanzwirtschaft. Diese Selbstverpflichtung steht in der Tradition des Corporate Governance Kodex (CGK) und des „Global Compact“.

Sie soll Unternehmen und Organisationen ermutigen, für mehr vertrauensbildende Maßnahmen gegenüber Mitarbeitern, Kunden, Behörden sowie der breiten Öffentlichkeit einzutreten und ihre Aktivitäten, Prozesse und Produkte kritisch zu hinterfragen. „Startup-Trust“ möchte sie bei diesem Prozess begleiten: Mit Publikationen, Veranstaltungen, Studien, Best-Practice-Beispielen und mit maßgeschneiderten Projekten.

 

Logo Startup-Trust

Unser Referenzprojekt

 

Globale Entwicklungen fordern die Wirtschaft heraus. Stichworte wie Klimawandel, Migration, Demografischer Wandel, Megacitys, Infrastruktur oder Mobilität beschäftigen alle Vorstände, die ihre Unternehmen fit für die Zukunft machen wollen.

Dabei gewinnt der Aspekt der ganzheitlichen unternehmerischen Verantwortung immer mehr an Bedeutung: Unternehmen müssen ihr Tun zunehmend rechtfertigen. Entsprechend wächst die Erkenntnis, dass gesellschaftlich, ökologisch und ökonomisch verantwortungsvolles Handeln eine zentrale Voraussetzung für den Erfolg und die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen ist.

Mit großem Erfolg haben wir gemeinsam mit dem F.A.Z.-Institut die CSR-Initiative „Verantwortung Zukunft“ gegründet. Zahlreiche Veranstaltungen, Publikationen und Aktivitäten sprachen 2010-2015 einige tausend Unternehmensvertreter an. Große Firmen wie BMW, BP, Deutsche Messe, ING-DiBa, Lanxess, Nordstream Siemens und die Sparkassengruppe haben das Projekt gefördert und genutzt.

Werfen Sie einen Blick auf das Projekt. Denn der ganzheitliche Ansatz von „Verantwortung Zukunft“ ist das Vorbild für unser neues Compliance-Projekt: „Startup-Trust“ , mit dem wir seit 2016 neue Impulse für Vertrauen in der Wirtschaft geben.

Logo Verantwortung Zukunft

Unsere Konferenzen

13. Internationale Konferenz

Reputationsrisiko Social Web?

Wie stellt sich die Finanzbranche auf? Was zählt für die Zukunft?

„More prepared“ – das ist einer der entscheidenden Punkte beim Thema Social Web und Reputation. Die Grundlagen mögen sich nicht verändert haben, aber Faktoren wie Intensität, Geschwindigkeit und Masse haben definitiv eine neue Dimension. Das Online Reputation Management (ORM) muss vielen, teils neuen Faktoren Rechnung tragen, ob Geschwindigkeit, Hyper-Transparenz oder Dialogzwang.

12. Internationale Konferenz

Krisen meistern

Wie Unternehmen erfolgreich mit Wutbürgern, Gegnern, „Fans“ umgehen

Krisen können jeden treffen. Täglich. Was müssen Geschäftsführer, Politiker und Kommunikatoren beherrschen, um handlungsfähig zu bleiben? Welche Instrumente bieten sich an? Wie muss eine moderne Strategie aussehen, will sie die Menschen mitnehmen und überzeugen – und somit dazu beitragen, das Vorhaben zum Erfolg zu führen?

11. Internationale Konferenz

Stillstand in der Demokratie?

Über veränderte Kommunikations-bedingungen bei Großprojekten

Egal ob ein Bahnhof in Stuttgart, eine Landebahn in Frankfurt, ein Windpark in Hessen oder eine Stromtrasse in Niedersachen – wenn Staat oder Unternehmen im Industrieland Deutschland größere Projekte planen, wollen die Bürger mitreden. Und sie wollen oft nicht nur mitreden.