Konferenz 2009

Kann man sich gegen Krisen wappnen? Ja, indem man sich frühzeitig auf worse cases vorbereitet. Indem man herausfindet, wo die neuralgischen Stellen in einem Unternehmen liegen, im Haus und in den Beziehungen zu den Stakeholdern. Indem man Routinen, Notfallpläne, Konzepte entwickelt, damit man im Ernstfall planvoll agieren kann. Das verhindert die Krise nicht, aber die Krise wird schneller und effizienter handhabbar und überschaubar.

Issues Management ist inzwischen ein fester Bestandteil strategischer Unternehmenskommunikation. Dabei ist der Trend zu beobachten, dass das Thema in Unternehmen inzwischen auch konzertiert bewältigt wird, etwa zusammen mit Legal oder Compliance, mit Marketing und Strategie-Abteilungen. Issues betreffen häufig ein Unternehmen in seiner Gesamtheit. Und insbesondere wenn Personen, wenn das Management beteiligt ist, oder wenn öffentlichkeitswirksame Themen zum Issue oder gar zur Krise werden, hilft nur der „runde Tisch“.

Für die Diskussion von Issues Management, dessen Weiterentwicklung und die nutzwertige Präsentation von case studies steht seit vielen Jahren die Issues Management Gesellschaft (IMAGE) Deutschland e.V. mit ihrer jährlichen Konferenz „Chefsache Issues Management“. In diesem Jahr geht es um die Voraussetzungen, Gründe, die Bewältigung und Nutzung der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise. Erfordert sie neue Instrumente und Konzepte? Kann sie nur auf Basis eines grundlegenden Umdenkens überwunden werden?

Namhafte Referenten gehen diesen Fragen nach und berichten von neuen Strategien, Tools und Lösungsideen. Ziel der Konferenz ist es, nicht nur die aktuelle Entwicklung und Diskussion zu spiegeln, sondern auch umsetzbare Optionen vorzustellen, die die Krisenbewältigung als Chance für die Zukunft verstehen.