Wargaming

Gute Reputation ist ein wertvolles Gut. Doch gerade auf dem Feld der CSR ist sie leicht anfällig für Kritik. Daher gilt es, sich frühzeitig vorzubereiten.

 

Ein geeignetes Instrument ist Wargaming. Wobei die Bezeichnung nicht missverstanden werden darf; denn große Meister der Strategie wie Sun Tzu und Clausewitz heben hervor, dass die größte Leistung darin besteht, den Krieg zu vermeiden bzw. den Widerstand ohne einen Kampf zu brechen.

 

 

 

Konflikte erkennen, Interessen vertreten

Die Herausforderung beim Wargaming besteht darin, in aufgeklärter Art und Weise seine Interessen zu vertreten. Dazu müssen Konfliktfelder frühzeitig erkannt, Interdependenzen verstanden und erfolgversprechendes Handeln vorbereitet werden.

BusinessWargames sind ergebnisoffene Simulationen zur Entwicklung von Entscheidungsoptionen. Dadurch unterscheiden sie sich von Case Studies, Trainings oder Coachings, bei denen die Lösung als „one best way“ schon im Voraus feststeht und nur noch als Bewertungsmaßstab der Teilnehmer dient. Business Wargames werden für spezifische unternehmerische Herausforderungen, Organisations- und Umweltsituationen entwickelt, umgesetzt und in ihren Ergebnissen abschließend interpretiert.

 

 

 

Perspektive erweitern

Business Wargames richten sich an Führungskräfte. Die Teilnehmer sollen alltägliche Pfadabhängigkeiten überdenken und mögliche Zukünfte durchdenken.

Wargaming provoziert Entscheidungen und trainiert je nach Aufgabenstellung generelle Methodenkompetenz für Strategische Früherkennung, Issues-Analyse (Tiefenanalyse, Potenzialanalyse, Agenda-Building), Stakeholder-Analyse (Identifikation, Machtpotenzialanalyse), Szenarioplanung oder Strategieentwicklung.

Das eigentliche Wargame entsteht durch das Zusammenspiel verschiedener Akteursgruppen mit spezifischen Interessen. Ein alltägliches Problem von Organisationen wird dadurch aufgelöst – die Selbstbezogenheit und mangelnde Sensibilität gegenüber Stakeholderinteressen.

Im Wargame wird Multiperspektivität erzeugt, indem die Teilnehmer in verschiedene Rollen schlüpfen. Je nach Problemstellung sind unterschiedliche Akteursrollen beteiligt, beispielsweise Unternehmen, Wettbewerber, Politik, NGOs, Medien oder in anderen Konstellationen beispielsweise verschiedene Unternehmensbereiche, Tochtergesellschaften und Länderbereiche einer Organisation. Der Vorteil: Im Verlauf des Business Wargames erleben die Teilnehmer die Handlungslogik der Wettbewerber, der regulativen Instanzen (national und international), der Nichtregierungsorganisationen und der Stakeholder.

 

Theorie- und Praxiserprobt

Unser Team besteht aus erfahrenen Coaches, die zahlreiche Wargames sowohl im universitären als auch unternehmerischen Umfeld durchgeführt haben.

 

 

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